Zukunft in einer hochtechnisierten Gesellschaft. Technologiebewußtsein zwischen Utopie und Dystopie

Wann? voraussichtlich im September 2020 Wo? tba Wer? Masterstudierende

Worum es in der Summer School geht
Die Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs und an einer konstruktiven Gestaltung der Gesellschaft der Zukunft beruht auf der Fähigkeit, sich mit innovativer Technologie und Wissenschaft analytisch auseinander zu setzen. Die Geistes- und Sozialwissenschaften, die eigentlich die Expertise zur Erörterung ethischer, sozialer und philosophischer Fragen aufbringen sollten, sind in diesem Diskurs nur am Rande sichtbar. Studierende, Forschende und Lehrende sind gefordert, den Dialog auszuweiten um ihre Visionen von Gerechtigkeit und Lebensqualität in eine technologische Gesellschaft einzubringen. Studierende sowohl natur- als auch gesellschaftswissenschaftlicher Studienfächer sollen darauf vorbereitet werden, kompetent und sicher am gesellschaftlichen Diskurs über neuere Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse teilnehmen zu können. Dies macht sich die Summer School zur Aufgabe. Das spezifische dieser Veranstaltung ist die Kombination aus wissenschaftlich-akademischen und designerisch-spekulativen Zugängen. Die Studierenden lernen mit Expertinnen und Experten aus MINT und Geistes- und Sozialwissenschaft den aktuellen Stand wissenschaftlicher Forschung zu ausgewählten Zukunftstechnologien wie CRISPR, Künstliche Intelligenz, Ressourcenabbau im Weltraum, Robotik, Big Data und Algorithmenethik kennen und entwerfen im zweiten Teil der Summer School mit Hilfe designerischen Zukunftsdenkens mögliche Zukünfte auf realistischen Grundlagen.
Dozenten Dr. Michael Waltemathe (Evangelische Theologie) und Dr. Thomas Klinkowstein (Hofstra University, New York)

Weitere Infos folgen in Kürze