Fake News in der Vormoderne

Wann? 19 bis 23 Februar 2018 (Vorbesprechung | 31 Januar 2018) Wo? GBCF 04/711 Wer? Masterstudierende und fortgeschrittene Bachelor-Studierende der Geschichtswissenschaft, philologischer Fächer, der Medien- und Sozialwissenschaft sowie affiner Fächer

Worum es in der Summer School geht
Fake News wollen – in Demokratien ebenso wie in Diktaturen – den „falschen“ Umgang „der“ Anderen mit „der“ Wahrheit enthüllen, um politische Gegner zu entlarven, sie zu diskretieren oder gar auszuschalten. Aktuelle Beispiele gibt es reichlich: vom US-Wahlkampf über die Flüchtlingsdebatte in Deutschland bis hin zum Brexit Großbritanniens. Gleichgültig, ob berechtigt oder nicht: Fake News sind konstruierte und medial vermittelte „Wahrheiten“, um zu bewahren oder zu verändern, um der Gegenwart einen spezifischen Sinn zu verleihen und zugleich Zukunft zu gestalten. Wie dies funktioniert, untersucht die Spring School auf eine ganz neue, disziplinübergreifende und spannende Weise – mittels des weitgehend unerforschten Adelsarchivs auf Schloss Wissen am Niederrhein, das bis ins 13. Jhrd. zurück reicht. Die thematisch vielfältige Auseinandersetzung mit Originaldokumenten aus der Zeit zeigt, wie praktisch zu jeder Zeit Fake News eingesetzt werden und „post“faktisch wirken – bis in die heutige Zeit.
Dozent Dr. Jens Lieven (Geschichte), Prof. Dr. Bernd Bastert (Germanistik)

Credits
3 ECTS für aktive Teilnahme und Präsentation
5 ECTS für aktive Teilnahme, Präsentation und Essay (5 Seiten)
8 ECTS für aktive Teilnahme, Präsentation und Seminararbeit (20 Seiten)

Vorlesungsverzeichnis
Modulbeschreibung in Campus Office

Anmeldung
Per Mail ab dem 04 Dezember an den verantwortlichen Dozenten Dr. Jens Lieven (jens.lieven@rub.de).
Anmeldefrist
19 Januar 2018

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